Würzburg

In schwierigen Zeiten: Staatspreis für den Würzburger Monteverdichor

Der Monteverdichor singt andere Stücke als andere Laienchöre. Schwerere, unbekanntere, sperrigere. Dafür gab's jetzt den Bayerischen Staatspreis. Ein Blick in die Werkstatt.
Alles mit Abstand: Der Monteverdichor in der Neubaukirche bei Dreharbeiten zum Film für die Verleihung des Bayerischen Staatspreises.
Foto: Monteverdichor | Alles mit Abstand: Der Monteverdichor in der Neubaukirche bei Dreharbeiten zum Film für die Verleihung des Bayerischen Staatspreises.

Fast ein Drittel des Preisgeldes ist schon weg: Die Anreise zum Festakt nach München per Bus hat 900 der 3000 Euro verschlungen, mit denen der Bayerische Staatspreis dotiert war, den der Würzburger Monteverdichor jüngst erhalten hat. Aber ums Geld geht es nicht: "Der Staatspreis ist das höchste der Gefühle. Was soll da noch drüber gehen", sagt Matthias Beckert, seit 1998 der Leiter des Chors.Beckert und sein Ensemble könnten inzwischen routiniert sein im Entgegennehmen von Auszeichnungen: Unter anderem gab es die Kulturmedaille der Stadt und mehrere Preise beim Bayerischen und beim Deutschen Chorwettbewerb.

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