Schweinfurt

Letze Oper vor dem Lockdown: Warum diese "Traviata" es wert ist

Kein Chor, kein Orchester. Nur fünf Sänger und ein Pianist. Noch bis Samstag ist in Schweinfurt die Compagnia Nuova mit ihrer ungewöhnlichen Version der Verdi-Oper zu erleben.
Zu spät: Violetta (Britta Glaser) ist dem Tod geweiht, Alfredo (Wonjong Lee) kann sie nicht retten.
Foto: Claudius Schutte | Zu spät: Violetta (Britta Glaser) ist dem Tod geweiht, Alfredo (Wonjong Lee) kann sie nicht retten.

Das war kurz. Verdammt kurz. Am 23. September waren die Lichter im Schweinfurter Theater gerade erst wieder angegangen. Am 2. November gehen sie schon wieder aus. Zum Wiedereinstieg hatte es nach 28 Wochen Corona-Zwangspause die faszinierende One-Man-Show  "Leo" gegeben, die man durchaus als Corona-Parabel sehen konnte. Ein Mann in einer verkehrten Welt, in der das Vertraute fremd und das Fremde vertraut wird: Passte gut in das Corona-Leben. Damals durften 200 Zuschauer in ein Haus, das Platz für knapp 800 bietet.

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