Würzburg

Mainfranken Theater: Im ausweglosen Labyrinth der Angst

Claudia Kraus und Christina Theresa Motsch in „Terrorkind“. Foto:Gabriela Knoch
| Claudia Kraus und Christina Theresa Motsch in „Terrorkind“. Foto:Gabriela Knoch

Klinisch-aseptisches Weiß, bis auf halbe Höhe gekachelt, der Rest gestrichen. So empfangen die Kammerspiele des Würzburger Mainfranken Theaters den Zuschauer. Grelles Neon beleuchtet den von Annika Wieners konzipierten sterilen, kalten, anonymen Nicht-Ort, in dem zwei Frauen in lindgrünen Kitteln ihre Körper ertüchtigen, sich fit machen für die Arbeit als OP-Schwester in diesem Raum. Die Schauspielerinnen (Claudia Kraus, Christina Theresa Motsch) bilden zwei Facetten einer Person, einer namenlosen, alleinerziehenden Mutter, die vom Spagat zwischen den hohen beruflichen Anforderungen und der Erziehung ihres ...

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