Würzburg

Martin Stadtfeld: "Was macht einen Klavierabend toll? Das Archaische!"

Der 41-jährige Pianist spielt bei den Würzburger Bachtagen. Im Gespräch erklärt er, was ihn am Thomaskantor so fasziniert und warum er wenig von "hippen" Konzertformaten hält.
Martin Stadtfeld: 'Natürlich ist Bach komplex, aber gleichzeitig auch unglaublich kommunikativ und menschlich.'
Foto: Yvonne Zemke | Martin Stadtfeld: "Natürlich ist Bach komplex, aber gleichzeitig auch unglaublich kommunikativ und menschlich."

Martin Stadtfeld gilt als der Bach-Pianist schlechthin. Während die Konkurrenz lieber mit hochromantischen Krachern glänzt, widmet sich der heute 41-Jährige seit seinem aufsehenerregenden Debüt mit den Goldberg-Variationen im Jahr 2003 immer wieder den vielen Facetten im Werk des Thomaskantors. Bei den Würzburger Bachtagen wird er ein reines Bach-Programm spielen – eine Auswahl, wie sie selbst bei Martin Stadtfeld sehr selten vorkommt.Viele Künstlerinnen und Künstler sagen, sie warten lieber, bis sie reif genug sind, bevor sie Bach einspielen.

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