Würzburg

Mozartfest: Capuçon und Caussé in beseelter Zwiesprache

Solist der Sinfonia concertante: Renaud Capuçon.
Foto: Darmigny | Solist der Sinfonia concertante: Renaud Capuçon.

„Die Zeit ist ein sonderbar Ding“ – Richard Strauss legt diese Worte der Marschallin im Rosenkavalier in den Mund und lässt sie über das Wesen der Zeit nachdenken. Wer an diesem Abend beim Mozartfest im Kaisersaal der Würzburger Residenz Werke von Christian Cannabich, Wolfgang Amadeus Mozart und Richard Strauss hörte, dem mag es ähnlich ergangen sein. Epochengrenzen waren mit einem Mal aufgehoben, ihre zeitliche Verortung spielte keine Rolle mehr, der Charakter der Werke trat in den Vordergrund und verzauberte allein durch Eleganz und Spritzigkeit und berührenden Ausdruck. Beschwingt ...

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung