Meiningen

"Santa Chiara" in Meiningen: Was passiert, wenn Herzöge Opern schreiben

Das Staatstheater Meiningen hat die vergessene Oper "Santa Chiara" von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha ausgegraben und überarbeitet. Hat sich die Mühe gelohnt?
Charlottes Jüngerinnen und Jünger in der Zirkusarena, geführt von 'Dompteurin' Bertha (Marianne Schechtel).
Foto: Christina Iberl | Charlottes Jüngerinnen und Jünger in der Zirkusarena, geführt von "Dompteurin" Bertha (Marianne Schechtel).

So war das mit der deutschen Kleinstaaterei des 19. Jahrhunderts: Viele adlige Sprösslinge erhielten Unterricht in den schönen Künsten, damit der Landesherr seinen Kunstsinn zur Schau stellen konnte. Deutschland wurde so die Landschaft mit der bis heute weltweit größten Dichte an Theatern und Orchestern.Eine Frucht dieses Kunstsinns ist derzeit im Meininger Staatstheater zu bestaunen: Die 1854 uraufgeführte Oper "Santa Chiara" des komponierenden Herzogs Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha, älterer Bruder von Albert, Ehemann der englischen Königin Victoria.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnentinnen und Abonnenten vorbehalten.

Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser MP+-Angebot testen.

Wenn Sie bereits MP+-Nutzer sind, loggen Sie sich bitte hier ein.

Wenn Sie die tägliche Zeitung abonniert haben, ist der Zugang für Sie gratis. Jetzt mit Kundennummer registrieren!