Würzburg

Sinfoniekonzert: Wenn der Solist auf den Balkon verbannt wird

Wie eine kleine künstlerische Rebellion: Das erste Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters vereinte Werke, deren Schöpfer sich nicht um Regeln scherten.
Der Organist Gunther Rost wurde wegen der Abstandsregeln samt Spieltisch auf den Balkon verbannt – dank Leinwand konnte das Publikum dennoch genau verfolgen, was er tat.  Links: Dirigent Gábor Hontvári.
Foto: Mathias Wiedemann | Der Organist Gunther Rost wurde wegen der Abstandsregeln samt Spieltisch auf den Balkon verbannt – dank Leinwand konnte das Publikum dennoch genau verfolgen, was er tat.  Links: Dirigent Gábor Hontvári.

Drei Werke aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch eine Eigenschaft teilen: Ihre Schöpfer verweigern sich vorsätzlich allen Kompositionsregeln und fordern bewusst die Hörgewohnheiten ihres Publikums heraus – Igor Strawinskys Bläsersinfonie von 1921, Francis Poulencs Orgelkonzert von 1938 und Claude Debussys sinfonische Skizze "La Mer" von 1905.In dieser so sehr von Verhaltensregeln geprägten Corona-Zeit, wirkte diese Zusammenstellung für das erste Sinfoniekonzert unter dem Titel "Klangfarbe" des Philharmonischen Orchesters im Großen Saal der Würzburger ...

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