Interview: Die Grenzen des Wachstums

Über 100 Regierungsvertreter tagen zurzeit in Rio, um ein ressourcenschonenderes Wirtschaftsmodell und Verbesserungen für den Umweltschutz auf den Weg zu bringen. Gleiches geschah schon einmal vor 20 Jahren – beim „Erdgipfel“ von 1992.
Protest beim Rio+20-Gipfel       -  Protest gegen einen 'grünen Kapitalismus' beim Rio+20-Gipfel. Foto: Santi Carneri
| Protest gegen einen "grünen Kapitalismus" beim Rio+20-Gipfel. Foto: Santi Carneri

Doch seitdem scheinen die Probleme eher größer geworden zu sein. „Rio+20“ soll nun Nachhaltigkeitsziele definieren und die Umstellung auf eine „Green Economy“ vorantreiben. Umweltexperte Reinhard Loske bezweifelt aber, dass darin die Lösung liegt. Frage: Umweltverbände und Hilfsorganisationen sahen „Rio+20“ schon als gescheitert, bevor der Gipfel begonnen hatte. Sie sind ähnlich pessimistisch? Reinhard Loske: Entweder der Gipfel wird völlig scheitern oder nur ganz minimalistische Erfolge bringen. Im gegenwärtigen Umfeld der Finanzkrise ist das aber nicht verwunderlich. Die ...

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