Kommentar: Es wäre Harakiri, jetzt die Corona-Maßnahmen zu lockern

Auch wenn das Robert-Koch-Institut erste Hoffnungsschimmer ins Land sendet, ist es für eine Rückkehr in den gewohnten Alltag noch viel zu früh.
Wenn raus, dann alleine: An den meisten Orten in Mainfranken, wie hier in Kitzingen, halten sich die Menschen an die Ausgangsbeschränkung der Bayerischen Staatsregierung.
Foto: Silvia Gralla | Wenn raus, dann alleine: An den meisten Orten in Mainfranken, wie hier in Kitzingen, halten sich die Menschen an die Ausgangsbeschränkung der Bayerischen Staatsregierung.

Auf diese Nachricht hat haben die Menschen hierzulande seit Tagen gewartet: Die gravierenden Corona-Maßnahmen beginnen zu greifen. Und zwar messbar. Ein Infizierter steckt mittlerweile durchschnittlich nur noch einen seiner Mitmenschen an. Zwischenzeitlich war das Verhältnis schon mal bei 1:7. Diese positive Entwicklung ist der erste sichtbare Silberstreif am Corona-Firmament. Aber mehr auch nicht. Deshalb dämpft das Robert-Koch-Institut zu Recht Erwartungen an eine rasche Rückkehr in den gewohnten Alltag.

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