Würzburg

MP+Kommentar: Nach der Gewalttat zeigt Würzburg Zusammenhalt

Trotz berechtigter Wut auf den Amokläufer darf die Mitmenschlichkeit jetzt nicht auf der Strecke bleiben: Geflüchtete dürfen nicht unter Generalverdacht gestellt werden.
Würzburger stehen zusammen und gedenken am Barbarossaplatz der Opfer.
Foto: Silvia Gralla | Würzburger stehen zusammen und gedenken am Barbarossaplatz der Opfer.

Der Schock über die unfassbare Bluttat sitzt tief. Auch zwei Tage danach. Über Würzburg liegt eine bedrückende Atmosphäre. Das Gefühl der Verwundbarkeit ist beim Gang durch die Stadt allgegenwärtig. Es hätte jeden treffen können am vergangenen Freitag, als ein 24-jähriger Mann drei Menschen mit einem Messer tötete und mehrere zum Teil schwer verletzte.

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