Josef Schuster bleibt weitere vier Jahre Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Die Kontinuität im Amt ist gut für die jüdischen Gemeinden. Sie ist in unruhigen politischen Zeiten auch das richtige Signal für Politik und Zivilgesellschaft. Der 64-jährige Mediziner aus Würzburg hat sich in seiner ersten Amtszeit einen untadeligen Ruf als Mahner erworben, wann immer in diesem Lande gegen Minderheiten gehetzt wird, wann immer demokratische Werte angegriffen werden.
Würzburg/Frankfurt