Kommentar:So spielt Trump dem Iran in die Karten

Die Syrien-Politik des amerikanischen Präsidenten schafft im Nahen Osten mehr Probleme als sie zuhause in den USA löst. Triumphiert am Ende auch Assad?

Donald Trump hat nur ein Ziel im Auge. Er will raus aus dem syrischen Morast, sich den blutigen Konflikt endlich vom Hals schaffen und seine Soldaten heimholen. Sollen sich doch Assad und seine Verbündeten mit dem Erbe des Bürgerkrieges und dem Wiederaufbau des zertrümmerten Landes herumschlagen, so sein Kalkül. Er jedenfalls will im Orient nicht mehr den Polizisten spielen.Doch so populär diese Botschaft bei seinen Anhängern ist, so vielfältig sind die Fallstricke und so unabsehbar die Folgen in der Ferne.

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung