Würzburg

Leseranwalt: Warum das Bild von Eriksens Freundin besser nicht gezeigt worden wäre

Millionen Menschen sahen zu, als Christian Eriksen im Stadion zusammenbrach. Der Rettungseinsatz wurde abgeschirmt, aber von der entsetzten Freundin wurden Bilder veröffentlicht. Warum das keine gute Entscheidung war.
Als Ärzte im Stadion von Kopenhagen offenbar um das Leben des dänischen Fußballers Christian Eriksen kämpften, wurde der Rettungseinsatz vor den Blicken der Öffentlichkeit abgeschirmt. Die Privatsphäre des Sportlers wurde geschützt.
Foto: Martin Meissner/AP Pool | Als Ärzte im Stadion von Kopenhagen offenbar um das Leben des dänischen Fußballers Christian Eriksen kämpften, wurde der Rettungseinsatz vor den Blicken der Öffentlichkeit abgeschirmt. Die Privatsphäre des Sportlers wurde geschützt.

Einige Millionen Menschen erlebten während einer Fußball-Übertragung ein bewegendes Geschehen um den dänischen Fußballer Christian Eriksen mit. Mediziner kämpften auf dem Platz offenbar um sein Leben. Die TV-Bilder blieben zurückhaltend, respektierten den Sichtschutz, den auch das dänische Team seinem auf dem Rasen liegenden Mitspieler und den Medizinern gewährte. Die Notwendigkeit von Empathie in einer solchen Situation wurde auch in den Publikationen der Mediengruppe Main-Post hervorgehoben.

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