Leseranwalt: Warum es für den Corona-Diskurs gut ist, Zerreißproben zu bestehen

So manchem Leser missfallen Bewertungen, die in Sachen Corona-Impfung nicht ihrer Meinung und Haltung entsprechen. Wie umgehen mit anderen Ansichten? Was der Leseranwalt sagt.
Aufnahme einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen in Schweinfurt im Dezember 2021. Die Demonstrantinnen und Demonstranten sind nicht alle über einen Kamm zu scheren.
Foto: Archivfoto Josef Lamber | Aufnahme einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen in Schweinfurt im Dezember 2021. Die Demonstrantinnen und Demonstranten sind nicht alle über einen Kamm zu scheren.

Diese Zeitung nehme Bewegungen nicht ernst, die unsere Demokratie missachten. Mit diesem und vergleichbaren Vorwürfen reagieren einzelne Leserinnen und Leser auf Berichte und Wertungen, die nicht ihren Gefallen finden und die auch nicht der Mehrheitsmeinung entsprechen.Sätze, die einem Leser missfallenAm 13. Dezember sei über eine der als "Spaziergänge" bezeichneten Demos in Schweinfurt (Überschrift online: „'Spaziergang' gegen Corona-Maßnahmen in Schweinfurt: Warum die Stimmung kippte")  emotional auf Bild-Niveau berichtet worden, wertet ein "sepele" auf mainpost.de.