Zur Neutralität des Leseranwaltes zwischen zwei Stühlen, von denen einer dem Brötchengeber gehört

Freiheit der Medien gilt als Sicherung für die Freiheit der Menschen eines Landes. Dahinter steht nicht nur bei uns ein Grundrecht, das ich vergangene Woche als oberstes Prinzip für die Wahrnehmung meiner Aufgabe als Leseranwalt genannt habe. An der hatten sich zum Jahreswechsel einige skeptische Stimmen gerieben. Also habe ich begonnen, meine Funktion aktuell zu erklären. Das setze ich nun fort.

Ein Kritiker weist darauf hin, dass ich zwischen zwei Stühlen sitze und einer davon meinem „Brötchengeber“ gehört. Das stimmt. Folglich hat er als Leser im Sinne des anderen Stuhles gefragt, inwieweit „Neutralität und Unsubjektivität“ bei mir gewahrt sein können. Objektivität ist mir, um der Klarheit willen, lieber.

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