Aufklärung tut Not

Zum Artikel „Impfpflicht für bestimmte Berufe?“ (14.1.):

Wenn man bestimmte Berufsgruppen zu einer Impfung zwingen will, ist die Verweigerung nicht weit. Ministerpräsident Söder beklagt, dass es unter Pflegekräften in Alten- und Pflegeheimen eine zu hohe Impfverweigerung gibt. Er könne sich deshalb für bestimmte Berufsgruppen eine Impfpflicht vorstellen. Zum jetzigen Zeitpunkt die falsche Herangehensweise, und nur Wasser auf die Mühlen der Impfskeptiker. Die Frage ist doch, warum gibt es in dieser Gruppierung eine nur begrenzte Zustimmung der Impfung gegenüber? Die Skepsis könnte durch Aufklärung, Information, Überzeugung und Motivation minimiert und somit die Impfakzeptanz gefördert werden. Ich habe die Vermutung, dass bei einigen in dieser Berufsgruppierung hinter der Impfstoffsicherheit, den Nebenwrkungen, den evtl. Langzeitfolgen, sowie der schnellen Zulassung der Impfstoffe noch ein Fragezeichen steht. Zur Verunsicherung von Beschäftigten in Pflegeeinrichtungen tragen auch die Verbreitung von Falschinformationen in den Sozialen Medien, sowie die Meinungen „selbsternannter Experten“ bei, die auf zweifelhaften Internetplattformen ihr „Wissen“ verbreiten. Es bräuchte deshalb einen sozialpolitischen Gegenpol, um der Verbreitung eines solchen Schwachsinns in den Sozialen Medien entgegenzuwirken.

Hermann Raps, 97277 Neubrunn

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