Der derzeitige Zustand ist undemokratisch

Zur Berichterstattung über den Zustand von CDU und CSU:

Deutschland, vor und nach der Bundestagswahl 2021: CDU/CSU als Parteiengemeinschaft, mit einem gemeinsamen Wahlprogramm und einem gemeinsamen Spitzenkandidaten? Klares und eindeutiges Jein! Die CSU legt Wert auf ihre politische Eigenständigkeit, und auf die bayerische Linie, selbstverständlich zusammen mit der CDU. Söder: „Ich unterstütze den Armin (Laschet) voll und ganz.“ Und piesackt den Kandidaten zugleich nach Kräften. Und jetzt suchen alle in der Union nach Ursachen und Lösungen. Warum nur redet immer noch keiner über das Kernproblem und die notwendige Konsequenz? Es ist allerhöchste Zeit, die beiden Parteien zu trennen, sich mit beiden Positionen in der ganzen Bundesrepublik zur Wahl zu stellen! Es ist ein Unding, dass ein Wähler in Bayern daran gehindert wird, der deutlich anderen Position eines Armin Laschet zuzustimmen, wenn er nicht gleichzeitig Söder wählen will. Und warum soll ein Hamburger oder Sachse nicht die Position der CSU stärken dürfen, wenn er die für die Bessere hält? Der derzeitige Zustand ist ausgesprochen undemokratisch. Also sollte vor einer personalen Neuaufstellung der Unionspartei(en) erst einmal die Trennung und das bundesweite Auftreten beider Parteien geregelt werden. Oder wollen sich die beiden Parteien weiter vor dem offensichtlich Notwendigen drücken? Das tun sie schon viel zu lange, und auch eine Angela Merkel in ihrer Rolle als langjährige CDU-Vorsitzende hat sich vor dieser Trennung einfach gedrückt. Drücken wir es mit einem alten Motto von Willy Brandt aus: Mehr Demokratie wagen!

Winfried Heß, 97080 Würzburg

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