Die Palästinenser sollten ihre wahren Feinde erkennen

Zum Artikel „Worum es im Nahostkonflikt eigentlich geht“ (17.5.):

Der Artikel ist sachlich und fair; das kann man zurzeit nicht immer von Presseerzeugnissen behaupten. Endlich lese ich einmal, dass auch 900 000 Juden aus arabischen Ländern nach 1948 ihre Heimat verlassen haben, die meisten unter Zwang aufgrund der Feindschaft ihrer arabischen Herren. Sie wurden nach 1948 ohne Hilfen der Vereinten Nationen vom israelischen Staat integriert. Es gibt Schätzungen, wonach diese Menschen auf 100 000 Quadratkilometern Land gelebt haben (zum Vergleich: das israelische Kernland ohne die besetzten Gebiete umfasst etwas mehr als 22 000 Quadratkilometer). Die palästinensischen Geflüchteten wurden bekanntlich in den arabischen Ländern in Zeltlagern an der Grenze zu Israel eingepfercht, außer in Jordanien erhielten sie nie die Staatsbürgerschaft ihres Gastlandes. Auch sonst gingen die Araber mit ihnen nicht zimperlich um. Nach dem zweiten Golfkrieg wurden 450 000 Palästinenser aus Kuwait vertrieben, weil Arafat dem Massenmörder Saddam Hussein seine Unterstützung zugesagt hatte. Ein besonderes Engagement der sogenannten Antizionisten für diese Menschen im Sinne der Forderung eines Rückkehrrechtes ist nicht bekannt. Ich wage außerdem zu behaupten, dass es trotz aller zweifellos vorhandenen Unzulänglichkeiten den Palästinensern im israelischen Kernland weit besser geht und sie freier leben als in den arabischen Ländern. Das palästinensische Volk sollte erkennen, wer seine wahren Feinde sind: Hamas, Hisbollah, islamischer Dschihad und leider auch die palästinensische Autonomiebehörde unter ihrem Vorsitzenden Mahmut Abbas.

Martin Klein, 97276 Margetshöchheim

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