Gerechte Umlage wäre notwendig

Zum Artikel „CO2-Preis belastet Ärmere“ (2.9.):

In dem Bericht wird festgestellt, dass die Gruppe der einkommensstärksten Haushalte 30 Prozent mehr als ein Drittel der Mehrkosten aus der CO2-Belastung zurückerhält. In der unteren Einkommenshälfte dagegen lediglich zehn bis 17 Prozent der gestiegenen Mobilitätskosten ausgeglichen werden. Offensichtlich sind hier nur die Mobilitätskosten in den Blick genommen. Da die CO2-Aufschläge ja nahezu in allen Bereichen erhoben werden, dürften sich die Preise der Verbrauchsgüter, Lebensmittel sowie Strom und Heizung ebenfalls beträchtlich erhöhen. In den einkommensschwächeren Haushalten ist aber der Anteil dieser Kosten am Einkommen wesentlich höher als bei den höheren Einkommen und wird viele Haushalte in wirtschaftliche Bedrängnis bringen. Sozialverträglich kann man die vorgesehene Umlage der Klimakosten deshalb nicht nennen. Eine „gerechtere Umlage“ wäre daher eine eigene „Klimasteuer“, bei der die höheren Einkommen auch höhere Anteile zu schultern hätten.

Elmar Hofmann, 97082 Würzburg

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