Ökologisches Mosaik

Zum Interview „Naturwälder sind uns fremd geworden“ (17.2.):

Der Forstwissenschaftler Prof. Jörg Müller hat die Bedeutung eines Nationalparks im Steigerwald für den Schutz der waldspezifischen Artenvielfalt und als Erholungsraum auf den Punkt gebracht. Der Ökologe hat verdeutlicht, dass in einem Buchen-Großschutzgebiet ein ökologisches Mosaik entstehen kann, wenn die Fläche groß genug ist, damit durch Naturdynamiken wie Windwurf immer nur Teile betroffen sind und sich Populationen seltener Arten entwickeln können. Um von der Natur lernen zu können, reichen kleine Schutzgebiete nicht aus. Aus dem Interview geht auch hervor, dass ein Nationalpark einen Besuchermagnet darstellt. Als Besucher von diversen Nationalparks in Deutschland weiß ich, dass die Besucherströme sinnvoll gelenkt werden, um die biologische Vielfalt zu schützen. Es wäre fabelhaft, wenn vor unserer Haustür der erste fränkische Nationalpark in einem Teil des Staatswaldes im Steigerwald ausgewiesen würde und damit ein Rückzugs- und Entwicklungsraum für Fauna und Flora gewährleistet wäre.

Erich Helfrich, 97332 Volkach

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