„Querdenker“ bauen den Bürgern keine Straßen in die Zukunft

Zum Artikel „Geistige Abstandsregeln zu empfehlen“ (20.1.);

Kennen Sie den Krimi? Quer zur Straße liegt ein Schlagbaum. Er hält den Verkehr auf. Dahinter rauben Leute ungestört einen Geldtransporter aus. Ein Coup, den „Querdenker“ kopieren. „Querdenker“ nämlich blockieren die Wege der Ideenfindung in unserer Bundesrepublik, das Brainstorming, „das Verwenden von Gehirn, um Probleme zu stürmen“. Sie halten die Leute auf, die Vordenkern ein Mandat gegeben haben und diese daher kritisch beobachten wollen. Dann mischen sie sich unter die so verärgerte Menge und stacheln sie scheinheilig an. Sie wollen selbst erzeugte „öffentliche“ Wut zur Durchsetzung eigener Interessen nützen, Interessen einer Minderheit. Und sie zeigen dazu mit dem Finger auf „Sündenböcke“, die sie im nun brodelnden Kessel verleumderisch als Verursacher dieser Wut ins Gespräch bringen. O ja, so kann man aus Eigennutz verdiente Mitbürger wirkungsvoll anschwärzen, die für ihre Arbeit als Politiker oder Industrielle bekanntlich einer mehrheitlichen Zustimmung bedürfen! Und noch einmal o ja, eine tyrannisierende kleine, aber lautstarke Minderheit behauptet so frech „Wir sind das Volk!“. Volksferne „Querdenker“ jedoch bauen den Bürgern einer Republik wie der unseren keine Straßen in die Zukunft. Sie verteufeln vielmehr Menschenfreunde wie Bill Gates oder mehrheitlich gewählte Politikerinnen wie Angela Merkel. Als Demokraten brauchen wir beim Bau von guten Wegen in die Zukunft und deren Instandhaltung aber dringend diese potenten Akteure, die wir natürlich auch kritisch und die Fakten prüfend zu beobachten haben.

Kurt Riedel, 97453 Schonungen

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