Was Assange tat, kann von jedem Demokraten nur begrüßt werden

Zum Artikel „Anhörungsverfahren gegen Assange vorerst abgeschlossen“ (7.10.):

Schon seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich die internationale Presse mit der Person Julian Assange. Derzeit befindet er sich im Hochsicherheitsknast Belmarsh in London, in dem er unmenschlich behandelt wird. Seit er die Botschaft von Ecuador verlassen musste, droht ihm die Auslieferung an die USA. Der neue Staatschef von Ecuador hat auf Druck der USA ihm den Rechtsschutz entzogen. Obwohl US-Präsident Trump einmal erklärte „I love Wikileaks“, will er seiner unbedingt habhaft werden. Der britische Premierminister Johnson wird alles tun, damit Assange in die USA kommt. Denn Großbritannien ist durch den EU-Austritt in verstärkter Weise auf die Wirtschafts-Weltmacht USA angewiesen. Was Assange tat, kann von jedem Demokraten nur begrüßt werden. Denn er deckte Kriegsverbrechen im Irak und Afghanistan auf. Die frühere US–Soldatin Manning übergab ihm einen Kurzfilm, der einen US–Hubschrauber in Bagdad zeigte, als die Besatzung zwölf Zivilisten erschoss. Die Soldaten erfreuen sich bester Freiheit. Manning hingegen wurde zu einer 35-jährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Mittlerweile wurde sie entlassen.

Walter Maschke, 97074 Würzburg

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