Wo bleibt das Rechtsempfinden?

Zum Artikel „CDU sahnt bei Großspenden ab“ (31.12.):

Es ist für mich verwunderlich, wie zweifelhafte Einnahmequellen der politischen Parteien durch deren Wortwahl „Spenden“ legitimiert werden. Ich behaupte, dass sich ein Großteil der edlen Spender hiermit gewisse Vorteile bei manch politischer Abstimmung zu seinen Gunsten erhofft, und somit wird die edle Spende für mich zum verschleierten Bestechungsgeld. Die Staffelung der Spendensumme z. B. für die CDU/CSU von 1,44 Millionen Euro im Jahre 2020 zeigt mir, dass hauptsächlich politisch einflussreiche Parteien als spendenwürdig bevorzugt werden. Wo bleibt da das Rechtsempfinden derer, die dem kleinen Mann selbst die Annahme geringer Zuwendungen z. B. an Weihnachten als Bestechung anlastet, und dies zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses führen kann? Vielleicht sollten sich die Spender aus der Industrie einmal überlegen, dass ihre Großzügigkeit hauptsächlich durch die Leistung ihrer Mitarbeiter ermöglicht wird, und diese Menschen in erster Linie eine Spende verdient hätten.

Jürgen Backmund, 97209 Veitshöchheim

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