MP+Unser Reporter in der Ukraine: Wie ein junger Vertriebener bereits die zweite russische Invasionen erlebt

Verwerfungen in der ukrainischen Geschichte hat Andrew selbst erfahren müssen. Als Kind erlebte er die Annexion der Krim, jetzt ist er ein Vertriebener. Warum der 20-Jährige den Kontakt zu seiner Mutter abgebrochen hat.
Andrew ist als Vertriebener nach Lwiw gekommen. Jetzt hilft er als Freiwilliger. Es ist die zweite russische Invasion, die er erlebt.
Foto: Till Mayer | Andrew ist als Vertriebener nach Lwiw gekommen. Jetzt hilft er als Freiwilliger. Es ist die zweite russische Invasion, die er erlebt.

Die milde Wintersonne taucht die Stadt in ein helles Licht. "Das tut gut", sagt Andrew. Und hält das Gesicht nach oben. Er lehnt mit dem Rücken an der leicht ergrauten Wand der Dominikaner-Kathedrale im Herzen der Stadt. Weiße Sandsäcke leuchten dort, wo sie Fenster schützen. Andrew blinzelt etwas müde in die Sonne. Mitten in der Nacht heulten in Lwiw wieder einmal die Sirenen. Lang anhaltender als sonst, minutenlang ging es. Die ganze Stadt wurde aus dem Schlaf gerissen.Lwiw blieb zum Glück verschont. Doch die Einschläge kommen näher. Andrew weiß das.

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