Eklat um Giftanschlag auf russischen Doppelagenten

Die Sitzung an diesem Mittwoch in Den Haag hatte kaum begonnen, da flogen auch schon die Fetzen im Exekutivrat der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPWC). Nach dem Giftanschlag auf den russischen Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter Julia im englischen Salisbury Anfang März wies die britische Regierung schnell Russland die Verantwortung zu. Der bulgarische Diplomat Krassimir Kostov, dessen Land in der EU derzeit den halbjährlich rotierenden Vorsitz innehat, machte seiner Empörung ebenfalls Luft. Der Kreml hatte die Vorwürfe Großbritanniens von sich gewiesen und dem Westen stattdessen ...

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