Organtransplantation: Was von Stefan Henze bleibt

Nach Rio 2016: Kurz vor der Heimreise von den Olympischen Spielen verunglückt der 35-jährige Kanu-Trainer tödlich. Die Sportwelt ist geschockt. Und tief berührt von der Geschichte einer Frau, die durch ihn die Chance auf ein neues Leben bekommt.
Henzes Herz schlägt in Rio weiter       -  Ivonette Balthazar aus Rio de Janeiro sagt: „Dieser Junge hat mich zurück ins Leben gebracht.“
Foto: GEORG ISMAR, DPA | Ivonette Balthazar aus Rio de Janeiro sagt: „Dieser Junge hat mich zurück ins Leben gebracht.“

„Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.“ Aus der Traueranzeige für Stefan Henze In diesen Tagen, sagt Jürgen Köhler, kommt alles wieder hoch. Die Trauer, die Leere, die Fassungslosigkeit. Auch wenn es fast fünf Monate her ist – der Autounfall in Rio de Janeiro, die Tage des Bangens und die traurige Gewissheit, dass Stefan Henze nicht mehr lebt. Der Tod des deutschen Kanu-Trainers mit gerade 35 Jahren ist die Nachricht, die die Olympischen Spiele überschattet. Und zugleich der Beginn einer anderen ...

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