Potentaten gegen Menschenrechte

Zu langen Haftstrafen verurteilt: Die saudischen Menschenrechtler Mohammad al-Qahtani und Abdullah al-Hamed. Das Bild zeigt die beiden vor ihrer Verhaftung vor dem Versammlungszelt der von ihnen mitbegründeten „Saudischen Gesellschaft für zivile und politische Rechte“.
Foto: Katharina Eglau | Zu langen Haftstrafen verurteilt: Die saudischen Menschenrechtler Mohammad al-Qahtani und Abdullah al-Hamed. Das Bild zeigt die beiden vor ihrer Verhaftung vor dem Versammlungszelt der von ihnen mitbegründeten „Saudischen Gesellschaft für zivile und politische Rechte“.

Sie fühlen sich als die eigentlichen Sieger des Arabischen Frühlings. Keine drei Tage vor dem Sturz des ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi öffneten die Emire und Könige am Golf ihre tiefen Taschen und transferierten zwölf Milliarden Dollar an die neuen Herrscher am Nil. Eine Woche später traf das Geld bei der Zentralbank in Kairo ein, begleitet von Glückwunschtelegrammen an den neuen starken Mann, Armeechef Abdel Fattah El-Sissi. „Ägyptens große Armee hat sich einmal mehr als Ägyptens Schutzmacht erwiesen und wird dafür sorgen, dass Ägypten ein Staat der Institutionen und des Rechts bleibt, der alle ...

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