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Würzburg: Stadt Würzburg und Siebold-Gesellschaft nahmen an Gedenkzeremonien in Japan teil

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Stadt Würzburg und Siebold-Gesellschaft nahmen an Gedenkzeremonien in Japan teil

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    Herzlicher Empfang für die deutschen Gäste in Japan, das Foto zeigt von links: Michal Kopriva (Büro International Würzburg), Oliver Borchert (Bürgermeister Wandlitz), Christian Specht (Oberbürgermeister Stadt Mannheim), Shiro Suzuki (Oberbürgermeister Stadt Nagasaki), Kazumi Matsui (Oberbürgermeister Stadt Hiroshima), Michaela Wiezorek (Bürgermeisterin Königs Wusterhausen) und Udo Beireis (Siebold-Gesellschaft Würzburg).
    Herzlicher Empfang für die deutschen Gäste in Japan, das Foto zeigt von links: Michal Kopriva (Büro International Würzburg), Oliver Borchert (Bürgermeister Wandlitz), Christian Specht (Oberbürgermeister Stadt Mannheim), Shiro Suzuki (Oberbürgermeister Stadt Nagasaki), Kazumi Matsui (Oberbürgermeister Stadt Hiroshima), Michaela Wiezorek (Bürgermeisterin Königs Wusterhausen) und Udo Beireis (Siebold-Gesellschaft Würzburg). Foto: Michal Kopriva

    Am 6. August um 8.15 Uhr Ortszeit – dem Zeitpunkt des Atombombenabwurfs auf Hiroshima – wurde im Hiroshima Peace Memorial Park, wie jedes Jahr seit 1947, die Friedensglocke geläutet. Eine Schweigeminute und stille Gebete erinnerten an die schätzungsweise 90.000 bis 120.000 Opfer der „Little Boy“-Bombe sowie an diejenigen, die in den folgenden Monaten und Jahren an den Folgen der Strahlenbelastung starben, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

    Drei Tage später, am 9. August 2025, gedachte auch die Stadt Nagasaki der Opfer des zweiten Atombombenabwurfs, bei dem zwischen 60.000 und 80.000 Menschen ums Leben kamen. In diesem Jahr nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter des internationalen Netzwerks „Mayors for Peace“ an den Zeremonien teil – darunter die Stadt Würzburg, vertreten durch Michal Kopriva, Fachabteilungsleiter Würzburg International, sowie Udo Beireis, den 1. Vorsitzenden der Siebold-Gesellschaft.

    Auf der Reise besuchte die Würzburger Delegation die Partnerstadt Otsu

    Würzburg engagiert sich mit verschiedenen Aktionen im Netzwerk Mayors for Peace seit 1992. „Es ist unheimlich bewegend, die Geschichten der Hibakusha (Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki) vor Ort zu hören. Umso unverständlicher ist es, dass einige Nationen nichts aus der Geschichte gelernt haben und weiterhin Atomwaffen als Droh- und Einschüchterungsmittel einsetzen“, so Michal Kopriva.

    Trotz seines vollen Terminkalenders nahm sich Shiro Suzuki Zeit, die Delegation aus Würzburg zu empfangen und lud sie zu einem gemeinsamen Mittagessen ein. Dabei erinnerte er sich gerne an seinen herzlichen Empfang in Würzburg zurück. Im Rahmen der Reise besuchte die Würzburger Delegation zudem die Partnerstadt Otsu. Dort fand ein Empfang im Rathaus mit dem 1. Bürgermeister sowie Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaftsförderung und des Büros für Internationale Beziehungen statt. Am Abend folgte ein Treffen mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft im Würzburg-Haus Otsu, direkt am Ufer des Biwa-Sees.

    Den Wunsch bekräftigt, die Zusammenarbeit mit Würzburg fortzuführen

    Sowohl in Otsu als auch in Nagasaki wurde der Wunsch bekräftigt, die enge Zusammenarbeit mit Würzburg fortzuführen. Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Digitalisierung, Smart City, Umwelt und Nachhaltigkeit, aber auch im gegenseitigen Verwaltungsaustausch. (ella)

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