Mit einer Mischung aus Begeisterung und Traurigkeit verließ Daria Iwassenko die Würzburger Gemeinschaftsunterkunft (GU) nach ihrem ersten Besuch. Begeistert, weil die Bewohner sie so herzlich und voller Dankbarkeit empfangen hatten. Traurig, weil sie die Situation dieser Menschen schockierte. „Ich war erschlagen von dieser Atmosphäre“, erinnert sich die Studentin. „Die Gebäude sind so kalt, nirgendwo sieht man etwas Grünes. Alles strahlt irgendwie Hoffnungslosigkeit aus.“
WÜRZBURG