Am vergangenen Mittwoch musste ein Flugzeug der Fluggesellschaft Air France ungeplant auf dem Franz-Josef-Strauß-Flughafen in München zwischenlanden. Laut dem Branchen-Portal avherald.com handelte es sich bei der Maschine um einen Airbus A321-100, auf der Route AF-1695 von der ungarischen Hauptstadt Budapest zum Charles-de-Gaulle-Flughafen in Paris.
Ursache für die außerplanmäßige Landung war laut avherald.com ein vermuteter elektrischer Brand in der hinteren Bordküche. Die Besatzung des Flugzeugs setzte einen Mayday-Ruf ab, als sich das Flugzeug etwa zehn Seemeilen (etwa 18,52 Kilometer) südöstlich von Salzburg und in 32.000 Fuß (etwa 9,75 Kilometer) Höhe befand.

Air-France-Maschine kann den Flug nach Paris nach Überprüfung fortsetzen
Das Flugzeug wich deswegen von seiner ursprünglichen Flugbahn ab und flog den Münchner Flughafen an. Dort landete die Maschine etwa 25 Minuten nach Absetzen des Notrufs auf der Landebahn 26L und rollte anschließend zur Untersuchung auf einen abgelegenen Parkplatz. Nach etwa fünfeinhalb Stunden konnte der Airbus seinen Flug fortsetzen und erreichte Paris mit einer Verspätung von fünf Stunden und 45 Minuten.
Am Flughafen München und an anderen Airports kommt es regelmäßig zu ungeplanten Landungen. Am Montagnachmittag musste bereits ein Flugzeug der Fluggesellschaft Tui unfreiwillig in München landen. Im Mai unterbrach eine Maschine der britischen Airline Jet2 ihren Flug in die Türkei, weil an Bord Rauch bemerkt worden sei. Ein ähnlicher technischer Defekt führte Ende Juni zur Notlandung einer Easyjet-Maschine.
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