Mit der Bürgerinitiative „Keine Windräder am Friedrichsberg“ will die im Casteller Ortsteil Greuth lebende Monika Ulsamer mobil machen gegen den Bau von bis zu 14 Windenergieanlagen (WEA) im Steigerwald. Mit ihrem Mann Karsten Schmidt und ihrer Bekannten Tanja von Zitzewitz hat sie die Initiative gegründet.
Greuth
https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?c=DE
Den großen Waldeigentümer bleibt gar nichts anderes übrig als den Wald umzugestalten. Nachdem diese Flächen für - ja auch zusätzliches Einkommen - gerodet wurden, werden diese mit (hoffentlich) langfristig beständigen Sorten wieder aufgeforstet. Hier darf man natürlich nur hoffen, dass es klappt, aber es ist auch eine Chance auf einen Schwung derart viel Wald neu und belastbar zu gestalten. Deswegen die Frage: Wo bleibt die Natur, wenn der Wald aufgrund der Klimakrise die Grätsche macht? Klar auch ne Brombeerhecke wird einen gewissen ökologischen Wert besitzen.
Deutschland benötigt tagsüber rund 70 Gigawatt Stromleistung und nachts etwa 50 Gigawatt. Dennoch wird die Energiewende so betrieben, als gäbe es keine Physik. Tagsüber, wenn die Sonne scheint und der Wind weht, produzieren wir längst mehr Strom, als gebraucht wird. Dieser Überschuss muss dann als „Strommüll“ ins Ausland verschleudert werden – teilweise gegen teure Strafzahlungen. Nachts dagegen, wenn der Verbrauch zwar niedriger, aber immer noch enorm ist, fehlen Sonne und Wind fast vollständig. Die Folge: Wir müssen teuer Strom importieren, während hierzulande Milliarden in immer neue Windräder und Solarfelder gepumpt werden. Das Ergebnis ist absurd: Wir zerstören Landschaften, treiben die Strompreise hoch und trotzdem bleibt die Stromlücke bei Dunkelflauten ungelöst. Statt weiter blind Windräder aufzustellen, müsste endlich das eigentliche Problem angegangen werden: fehlende Speicher und steuerbare Reservekraftwerke. Die Bürger haben ein Recht auf eine ehrliche Energiepolitik.
Wieso fehlt nachts der Wind? Hört der auf, wenns dunkel wird?
Wenn Speicher geplant werden bilden sich sofort Bürgerinitiativen die dagegen sind. Hier ein Beispiel www.buergerinitiative-bergrheinfeld.de
sehr oft , ja. bitte mal beobachten 😉
Speicher sind auch wichtig. Nur sind Windräder eine Technologie aus dem Mittelalter. Wir müssen vorerst auf Gas setzten, bis die Kernfusion oder die Small Modulare Reaktoren einsatzbereit bereit sind.
siehe: www.base.bund.de "Deutschland gibt es keine konkreten Pläne für den Bau von SMR. Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) sieht hohe Risiken und wenig Nutzen" Dann doch lieber Mittelalter - auch wenn es funktioniert?
Auch im Steigerwald wird man an einer Umgestaltung des Waldes nicht herumkommen, um einen klimatauglichen Wald zu haben. Was liegt also näher, nach dem Anlagebau die notwendigen und ohnehin dann beabsichtigten Aufforstungen vorzunehmen. Die Aussicht auf Windräder, die den Gründern dieser Bürgerinitiative ein Dorn im Auge ist und "Zuzügler" abschrecken soll, erscheint in Zeiten des Klimawandels als wahrlich "armseliges Argument". Wo kein ausreichender Wind weht, dort wird es auch keine Windräder geben.
"Dort habe man immer betont, dass der Wald für sie so wichtig sei." Leider geht es dem Wald auf dem Friedrichsberg gar nicht gut. Damit wird bald kein Gewinn mehr zu erwirtschaften sein, also muss eine neue Geldquelle her. Wenn die dem Klimaschutz dient schadet es dem Wald wohl nicht.
Nur gut, dass der Strom aus der Steckdose kommt! Da will jeder die Natur und den Globus retten, aber nicht vor der eigenen Haustüre. Und ein Teil des gerodeten Waldes wird ja wieder aufgeforstet. In anderen Ländern brennt der ab. Da kann man auch nichts dagegen machen, dass es wieder dauert, bis er wieder nachgewachsen ist. Und oft wird ja auch davon gesprochen, dass unser heutiger Wald eh nicht dem Klimawandel angepasst ist. Da ist das doch eine gute Chance, den Wald gleich zukunftsorientiert an zu legen.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
Registrieren sie sichSie haben ein Konto? Hier anmelden