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ALTENKUNSTADT: Als es in Altenkunstadt Kartoffelferien gab

ALTENKUNSTADT

Als es in Altenkunstadt Kartoffelferien gab

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    Die aufgelesenen „Örbfl“ in der „Gräzzn“ wurden in die Säcke geschüttet und am Abend zum eigenen Keller gefahren.
    Die aufgelesenen „Örbfl“ in der „Gräzzn“ wurden in die Säcke geschüttet und am Abend zum eigenen Keller gefahren.

    Seit der Hungersnot in den Jahren 1816 und 1817 hatte der Kartoffelanbau am Obermain erheblich zugenommen und um 1850 die Anbaufläche des Weizens erreicht. Im 21. Jahrhundert spielt er nur noch eine verschwindend geringe Rolle. Auf Nachfrage beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wurde mitgeteilt, dass aktuell der Kartoffelanbau nur 0,2 Prozent der Ackerfläche im Landkreis Lichtenfels betrifft. Vor einigen Jahrzehnten konnten wir von Mitte September bis Anfang Oktober viele Menschen auf den Kartoffelfeldern in den Aldenkuschder Fluren sehen. Aber jetzt finden wir nur noch vereinzelt Nebenerwerbslandwirte oder Hobbygärtner, die in ihren Gärten Kartoffeln ernten.

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