Bad Kissingen

Bad Kissingen: Abschied ohne Riten und Umarmungen

Für Beerdigungen gelten die Corona-Restriktionen weiter, trotz der Bemühungen des Bayerischen Bestatterverbands. Immerhin sind die Bestatter in Bayern nun systemrelevant.
Die Beerdigung eines geliebten Menschen fällt Trauernden zu Corona-Zeiten oft sehr schwer, weil nur wenige Verwandte und Freunde zum Requiem kommen dürfen.
Foto: Archiv Andrea Warnecke | Die Beerdigung eines geliebten Menschen fällt Trauernden zu Corona-Zeiten oft sehr schwer, weil nur wenige Verwandte und Freunde zum Requiem kommen dürfen.

Während in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens über Lockerungen der staatlichen Corona-Vorschriften gesprochen wird, warten die Beerdigungsinstitute diesbezüglich noch auf Neues vom Freistaat. Denn nur 15 Personen zu Beerdigungen zuzulassen, ist für Angehörige schmerzhaft. Jetzt gab es zu diesem Thema auch einen Vorstoß des Bayerischen Bestatterverbands beim Gesundheitsministerium in München.Für die Familien bedeutet der Tod eines geliebten Menschen "unsägliches Leid", sagt Bestattungsunternehmer Rüdiger Fehr (Bad Kissingen). Eine Beerdigung sei ein "nicht wiederholbares Ereignis".

Archiv-Artikel
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