Bad Kissingen

MP+Hebammen-Notversorgung: Sieben Mütter brauchten dringend Hilfe

Im Landkreis Bad Kissingen steigt die Zahl der Geburten, aber es gibt immer weniger Hebammen. Warum der Landkreis für Schwangere nun eine Anlaufstelle einrichtete.
Die Zahl der Hebammen im Landkreis Bad Kissingen ist in den vergangenen Jahren gesunken. Im Bild werden bei einer Schwangeren gerade die Herztöne des Babys abgehört. 
Foto: Archiv dpa/Uli Deck | Die Zahl der Hebammen im Landkreis Bad Kissingen ist in den vergangenen Jahren gesunken. Im Bild werden bei einer Schwangeren gerade die Herztöne des Babys abgehört. 

Seit sechs Jahren gibt es im Landkreis Bad Kissingen keine Entbindungsstation mehr. Die Mütter müssen zur Geburtsvorbereitung und Geburt weite Wege in Kauf nehmen und nach Bad Neustadt, Schweinfurt, Würzburg oder Fulda fahren. Hinzu kommt, dass Hebammen, die die Frauen bei der Geburtsvorbereitung und Nachsorge unterstützen, im Landkreis seit etlichen Jahren schwer zu finden sind.Das Problem hatte sich offenbar in den jüngsten Jahren noch verschärft, denn der Landkreis richtete im Juli 2020 eine Hebammen-Notversorgung ein, die unter der Ägide der Koordinierenden Kinderschutzstelle (KoKi) des Landkreises ...

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