ZEITLOFS

In der Region verwurzelt - parteilose Wählergruppe im Haus Rafael

Heimleiterin Karin Karouch in ihrem Element: telefonieren und organisieren für 41 Heimbewohner.
Foto: Beatrix Lieb | Heimleiterin Karin Karouch in ihrem Element: telefonieren und organisieren für 41 Heimbewohner.

„Es gibt viele Ideen, wie man im Alter leben kann“, sagt Marco Schäfer, Vorstand der Carl von Heß'sche Sozialstiftung. Und er muss es wissen. Denn diese Stiftung beinhaltet das Dr. Maria Probst Seniorenheim in Hammelburg, das Seniorenzentrum St. Elisabeth in Münnerstadt, das Seniorenheim Haus Waldenfels in Bad Brückenau, das Seniorenheim Juliusspital Münnerstadt und seit 2011 das Seniorenheim Haus Rafael in Zeitlofs.

Letzteres besuchten Interessierte im Rahmen des Stadtgesprächs der Parteilosen Wählergruppe (PWG) Bad Brückenau. Roland Limpert, stellvertretender Bürgermeister des Marktes Zeitlofs und für die PWG im Kreisrat, hatte diese Besichtigung angeregt: „Wir sehen uns in der Region verwurzelt!“ Heimleiterin Karin Karouch führte sichtlich begeistert und voller Elan durch „ihr“ Haus. „Wir sind sehr gut ausgelastet“, sagt sie. „Bei uns ist Kurzzeitpflege möglich, wir bieten den Heimbewohnern viel.“ Singen, Vorlesen, ein Hochbeet oder auch Backen fänden regen Zuspruch.

Die Besucher stellten vielfältige Fragen. So ging es zum Beispiel um die Finanzierbarkeit der Einrichtung. „Wir beherbergen auch Sozialhilfeempfänger“, machte Karin Karouch Mut, auch bei geringer Rente oder nicht allzu üppigem Guthaben über einen Lebensabend im Haus Rafael nachzudenken: „Wir haben eine hervorragende Kooperation mit dem Haus Waldenfels“, das sei wirtschaftlich sinnvoll.

Das konnte Stiftungsvorstand Schäfer nur bestätigen: „Wir sind eigenwirtschaftlich“, die Stiftung habe sich seit 2004 ausschließlich auf Seniorenheime konzentriert. Natürlich durfte das Thema Haus Waldenfels an diesem Abend nicht fehlen. Schäfer erläuterte ausführlich die aktuellen Schwierigkeiten und gab einen Überblick über die verschiedenen Dienstleistungen des geplanten Seniorenheimes in der Stadtmitte. „Wir liegen etwas außerhalb“, gab Karouch vom Haus Rafael zu bedenken, doch hat sie dieses Problem gelöst: „Die Dienstleister kommen einfach zu uns ins Haus.“ So muss niemand auf Friseur, Arzt oder einen Lebensmittelhändler verzichten.

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