MAßBACH/ROTHHAUSEN

Radweg nicht bis 1. August offen

Asphalt für den Radweg Rothhausen-Maßbach: Trotz des Baufortschritts ist eine Öffnung zur Sternwallfahrt am 1. August ausgeschlossen.
Foto: D. Wiener | Asphalt für den Radweg Rothhausen-Maßbach: Trotz des Baufortschritts ist eine Öffnung zur Sternwallfahrt am 1. August ausgeschlossen.

Nachdem die Tragschicht auf dem neuen Radweg zwischen Maßbach und Rothhausen ihre zweiwöchige Aushärtphase hinter sich gebracht hat, konnte nun die Feinschicht aufgetragen werden. Danach sind noch Böschungsarbeiten zu erledigen. An einem hohen Stück auf Maßbacher Seite muss außerdem noch ein Geländer angebracht werden.

An eine Eröffnung des Radwegs bis zum 1. August sei deshalb nicht zu denken, teilte Roland Zillig vom ausführenden Planungsbüro MKI auf Anfrage mit. An diesem Tag soll eine Fahrradsternwallfahrt mit Treffpunkt Rothhausen stattfinden.

„Das gute Wetter seit Anfang Juni hat die Arbeiten schneller als erwartet voranschreiten lassen“, sagte Zillig. Planungstechnisch bestehe deshalb kein Grund zur Eile. Dass der Radweg dennoch jetzt schon eifrig genutzt werde, läge in der Natur der Sache, sei aber eigentlich verboten. Die Strecke sei ordnungsgemäß abgesperrt, sodass jede Nutzung auf eigene Gefahr erfolge.

In dieser Woche stand ein Treffen vor Ort mit Vertretern des Landratsamtes und der Polizei an. Geregelt wurden dabei vor allem die Vorfahrtsregelungen. An Flur und Feldwegen haben die Radfahrer Vorrecht. An den beiden Stellen, wo die Staatsstraße überquert wird, haben die Autofahrer Vorfahrt.

Daher wurden dort eigens Barrieren gesetzt, die die Radfahrer zum Absteigen zwingen sollen. Allerdings wurde deren Abstand inzwischen schon wieder vergrößert, da Fahrer mit Liegendrädern oder Zweiräder mit Anhänger sonst nicht hindurch kamen. Vielen ist der Abstand immer noch zu eng, es müssen aber rechtliche Vorgaben eingehalten werden. Zudem soll Missbrauch durch motorisierte Fahrzeuge verhindert werden.

Die Benutzung des straßenbegleitenden Radwegs ist für Radler Pflicht. Dies gelte auch für Hobbyradrennfahrer, die Radwege häufig außer Acht lassen.

Von einer Ausnahme-Öffnung für die Sternwallfahrt riet das Landratsamt den Gemeinden Maßbach und Thundorf ab. Keine Versicherung würde im Schadensfall einspringen. Es war überlegt worden, für diesen Tag eventuell Sicherungsmaßnahmen durch die Feuerwehren durchführen zu lassen. Thundorfs Bürgermeister Anton Bauernschubert erklärte auf Nachfrage, dass er dem Rat aus dem Landratsamt folgen werde.

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