Bad Kissingen

MP+Regierung dagegen: Warum sich der Marken-Discounter im Gewerbegebiet Süd dennoch vergrößern darf

Die Erweiterung der Netto-Filiale wurde vonseiten der Landesplanung beanstandet. Im Bauausschuss begrüßte man das Vorhaben jedoch einstimmig. Worum es dabei geht.
Im städtischen Bauausschuss ging's auch um den Lebensmittelmarkt in der Rudolf-Diesel-Straße in Bad Kissingen.
Foto: Isolde Krapf | Im städtischen Bauausschuss ging's auch um den Lebensmittelmarkt in der Rudolf-Diesel-Straße in Bad Kissingen.

Der Lebensmitteldiscounter Netto (Sitz Maxhütte-Haidhof) will seine Filiale in der Rudolf-Diesel-Straße in Bad Kissingen vergrößern, und zwar von derzeit 783 Quadratmeter auf 1000 Quadratmeter. Laut bayerischer Baunutzungsverordnung (BauNVO) handelt es sich ab einer Größe von 800 Quadratmetern aber um einen großflächigen Einzelhandelsbetrieb, der nur in Kern- oder Sondergebieten erlaubt ist – und das trifft fürs Gewerbegebiet Süd nicht zu.Die Stadt Bad Kissingen hatte großflächige Einzelhandelsbetriebe auch einst im Bebauungsplan für dieses Gewerbegebiet ausgeschlossen.

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