Valentin-Becker-Preis: Mit Zungenbrechern zum Erfolg

Fritze Fischers Fische, stippende Seehundsippen, geputzte Postkutschpferde und klappernde Klapperschlangen tummelten sich bei der Verleihung des Valentin-Becker-Preises 2009 im Kursaalgebäude. Zungenfertigkeit war gefragt bei der Uraufführung des bestplatzierten Werks im Komponistenwettbewerb für singbare zeitgenössische Chorwerke.
Die Preisträger des Valentin-Becker-Preises 2009 (von links) Dieter Frommlet (zwei dritte Preise), Gerhard Deutschmann (zweiter Preis) und Walter Gropper (Sonderpreis) auf der Freitreppe des Kursaalgebäudes nach der Preisverleihung.
Foto: FOTO Angelika Silberbach | Die Preisträger des Valentin-Becker-Preises 2009 (von links) Dieter Frommlet (zwei dritte Preise), Gerhard Deutschmann (zweiter Preis) und Walter Gropper (Sonderpreis) auf der Freitreppe des Kursaalgebäudes nach der Preisverleihung.

„Zungenbrecher“ heißt das preisgekrönte Werk des 75-jährigen Komponisten Gerhard Deutschmann aus Ahorn bei Coburg. Moderator Walter O. Neumann bat das Publikum schmunzelnd um Nachsicht, dass er nicht alle vier Strophen vorlesen wollte. Der lächelnde Komponist indessen beglückwünschte den musica-viva-chor Bamberg unter Leitung von Judith Schnell nach der Uraufführung im König-Ludwig-I.-Saal im Staatsbad. Fehlerfrei, federleicht mit einer Prise Humor versetzt, hatte der Chor das vierstrophige Meisterstück aufgeführt, mit dem jetzt mancher Chorleiter die Artikulation seiner Chorsänger verbessern kann. ...

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