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RANNUNGEN: Vorläufige Insolvenz bei Wohnsysteme Markert

RANNUNGEN

Vorläufige Insolvenz bei Wohnsysteme Markert

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    (old) Die Wirtschaftskrise hat im östlichen Landkreis Bad Kissingen ihr erstes Opfer gefordert. Die Firma Wohnsysteme Markert mit gut 70 Beschäftigten hat die vorläufige Insolvenz beantragt. Wie Firmenchef Joachim Markert (47) auf Nachfrage der Main-Post erklärte, soll zu Beginn des neuen Jahres die Insolvenz beantragt werden, die Produktion soll bis zum 31.März 2009 aufrecht erhalten bleiben.

    Diese Zeit wird Insolvenzverwalter Frank Hanselmann von der Würzburger Kanzlei Fraas und Kollegen nutzen, um einen neuen Investor zu finden. Auch er werde sich in Absprache mit dem Insolvenzverwalter um eine Fortführung bemühen, betonte Markert, dessen eigenes Schicksal in der Firma noch ungewiss ist. „Das hängt davon ab, ob ich noch gebraucht werde“, sagte Markert, der 1991 das Unternehmen von seinem Vater Wilhelm Markert übernommen hatte. Gegründet worden war die Firma als Bau- und Möbelschreinerei vor 76 Jahren von Markerts Großvater Otto Erhard. Für die Beschäftigten sei zunächst einmal durch die Zahlung von Insolvenz-Ausfallgeld gesorgt, so Markert, der große Hoffnung hat, dass möglichst viele der Beschäftigten übernommen werden können. Mit seinen Wohnsystemen beliefert die Firma Möbel-Einzelhändler in ganz Deutschland, unter anderem auch Möbel-Angermüller, Opti-Wohnwelt und die Lutz-Gruppe, die laut Markert auch noch weiterhin starke Unterstützung signalisiert hat.

    Die Insolvenz komme zu einem Zeitpunkt, so Markert, da die interne Sanierung des schon vorher angeschlagenen Unternehmens zu wirken begonnen habe. „Wir waren auf einem sehr guten Wege“. Seine Firma stehe zwar gut im Markt, jedoch sei der Absatz der hochwertigen Produkte durch die derzeitige starke Kaufzurückhaltung wie abgebrochen.

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