Haßfurt

MP+Amtsgericht Haßfurt: Warum einem 55-Jährigen wegen eines Einparkfehlers sogar eine Freiheitsstrafe drohte

Der Arbeiter hatte einen Zaunpfosten angefahren und danach Unfallflucht begangen. Aber er war für Justizia auch kein unbeschriebenes Blatt.
Nicht allein eine Fahrerflucht, sondern seine reichliche Vorgeschichte hätte einem Arbeiter aus dem Landkreis Haßberge am Amtsgericht Haßfurt jetzt beinahe eine Freiheitsstrafe eingehandelt. 
Foto: René Ruprecht | Nicht allein eine Fahrerflucht, sondern seine reichliche Vorgeschichte hätte einem Arbeiter aus dem Landkreis Haßberge am Amtsgericht Haßfurt jetzt beinahe eine Freiheitsstrafe eingehandelt. 

Zu einer Geldstrafe in Höhe von 35 Tagessätzen zu 60 Euro, also 2100 Euro, hat das Amtsgericht am Mittwoch einen 55-jährigen Arbeiter aus dem nördlichen Landkreis wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort verurteilt. Damit war der Angeklagte noch gut bedient – denn auch eine Haftstrafe stand gegen ihn im Raum.Im Juni dieses Jahres parkte er rückwärts auf dem Firmenparkplatz seines Arbeitgebers in Hofheim ein. Dabei rammte er einen Zaunpfosten. Der Unfall wurde von einer Videokamera aufgezeichnet, was der Angeklagte auch wusste.

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