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Aufsichtsratswahlen bei FTE Valeo: Drei Eberner dabei

Diese Vertreter werden die Interessen der Arbeitnehmer in den nächsten fünf Jahren bei FTE Automotive in Ebern, Fischbach und Mühlhausen vertreten. Von links: Stefan Horn, Uwe Kowalczyk, Ralf Dirschl, Karin Beck, Sonja Meister, Thomas Werner und Andrea Sicker.
Foto: IG Metall | Diese Vertreter werden die Interessen der Arbeitnehmer in den nächsten fünf Jahren bei FTE Automotive in Ebern, Fischbach und Mühlhausen vertreten.

Bei der FTE Group Holding mit den Betrieben FTE Automotive in Ebern, FTE Automotive Systems in Fischbach und FTE Möve Automotive in Mülhausen wurden der Aufsichtsrat gewählt. Das Werk Ebern hat aufgrund seiner 1300 Beschäftigten eine gewisse Vormachtstellung.

Der Aufsichtsrat setzt sich aus zwölf Mitgliedern zusammen, sechs Personen von der Kapitaleignerseite und sechs Personen aus der Arbeitnehmerseite. Für die Arbeitnehmerseite gehören drei Mitglieder direkt aus den Arbeitnehmern dem Gremium an, zwei Mitglieder von Gewerkschaften und ein Mitglied aus dem Bereich leitender Angestellten.

Die Arbeitnehmer sind mit sieben Bewerbern in einer offenen Liste angetreten, was einer Persönlichkeitswahl gleichkommt. Jeder Wähler hatte bis zu drei Stimmen. Angetreten sind Sonja Meister Betriebsratsvorsitzende, Listenplatz 1 und Thomas Werner ihr Vertreter für den Bereich Ebern Listenplatz 2, Stefan Horn für Fischbach (3), Friedrich Sauerteig Ebern (4), Uwe Kowalczyk für Mühlhausen (5), Uwe Schöniger, Ebern (6) und Karin Beck Stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Ebern (7). Gewählt wurden Sonja Meister, Thomas Werner und Karin Beck, alle Ebern.

Für die kommenden fünf Jahre gewählt

Bei den Gewerkschaften bewarben sich die IG Metall mit Andrea Sicker, 2. Bevollmächtigte IGM Bamberg und Ralf Dirschl, Gewerkschaftssekretär Bezirk Bayern. Beide Vertreter der IG Metall wurden gewählt. Hier wurde eine zweite Liste von der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM) eingereicht und es kandidierten Sebastian Scheder, Gewerkschaftssekretär Schweinfurt und Jürgen Groh, freigestellter Betriebsrat, Ebern. Keiner dieser CGM-Bewerber schaffte es, sich durchzusetzen.

Bei den leitenden Angestellten gibt es im Vorfeld eine Vorwahl, um auszuloten, wer als Kandidat ins Rennen geschickt wird. Hier setzte sich Harry Bätz, Leiter der europäischen Werke, gegen Jörg Schäfer Martini, Werkleiter in Mühlhausen, durch. Somit steht der Aufsichtsrat für die kommenden fünf Jahre fest und die Hauptaufgabe wird sein, die drei deutschen Standorte für die Zukunft aufzustellen. „Das wird nicht leicht, denn die FTE Group Holding GmbH ist zu 100 Prozent Tochter der Valeo Gruppe mit Sitz in Frankreich“, sagte Thomas Werner.

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