(rp) Die CSU setzt weiter auf Robert Kiesel: Bei der Nominierungsversammlung des Stimmkreises Bad Kissingen 603 in Bad Bocklet, zu der 100 Delegierte aus dem Landkreis Bad Kissingen und 20 aus dem westlichen Rhön-Grabfeld eingeladen waren, sprachen sich alle 68 Anwesenden für den Abgeordneten als Direkt-Kandidaten bei der Landtagswahl im September 2008 aus.
Der 56-jährige Landwirtschaftsmeister aus Reiterswiesen, der auch CSU-Kreisvorsitzender ist, gehört dem Landtag seit 1990 an. Er habe sich seit langem in München bewährt, würdigte Landrat Thomas Bold, der ihn vorgeschlagen hatte. Als Leiter der Arbeitgruppe „Verwaltungsreform“ scheue sich Kiesel nicht, gerade unliebsame Themen aufzugreifen. Als Mitglied des Haushaltsausschusses setze er sich dafür ein, dass zahlreiche Zuschüsse für wichtige Vorhaben verfügbar seien.
Die Listenbewerber werden erst bei der Bezirksversammlung im Mai oder Juni 2008 aufgestellt. Wohl aber folgten die Delegierten dem Votum des Vorstands und empfahlen Steffen Vogel für die Landtagsliste. Der 33-jährige Rechtsanwalt ist Bezirksvorsitzender der CSU-Nachwuchsorganisation Junge Union (JU) und stellvertretender Bürgermeister von Maroldsweisach (Lkr. Haßberge).
Bezirkstagsvotum für Karin Renner
Ähnlich ist die Konstellation bei den Bezirkstags-Kandidaten. Bezirksrätin Karin Renner aus Bad Kissingen wurde wiederum als Direktkandidatin nominiert. Adolf Büttner, der Bürgermeister von Ostheim (Lkr. Rhön-Grabfeld), wird als Listenkandidat empfohlen. Auch er ist bereits Mitglied in diesem Gremium
Durch die Stimmkreisreform wurde der damalige Stimmkreis Rhön-Grabfeld geteilt und jeweils gut hälftig den Stimmkreisen der Landkreise Bad Kissingen beziehungsweise Haßberge zugeteilt.