Breitbrunn

Den Vereinen in Breitbrunn brechen die Einnahmen weg

„Es war nur eine Frage der Zeit, dass nicht nur Unternehmen, sondern auch Vereine wegen der Corona-Pandemie in die Bredouille kommen. Wir sollten als Gemeinde ein Zeichen setzen und unsere Vereine nicht im Regen stehen lassen.“ Dies betonte Bürgermeisterin Ruth Frank, als sie einen Antrag des SC Lußberg-Rudendorf für einen Zuschuss präsentierte.

Der Sportclub hatte einen Antrag auf Aussetzung der Nebenkostenabschläge gestellt und um Unterstützung auf Spendenbasis gebeten. Zur Begründung wurde angeführt, dass seit März so gut wie keine Einnahmen zu verzeichnen waren und die Ausgaben weiterlaufen. Außerdem sei eine Steuerzahlung zu leisten gewesen. Die fehlenden Einnahmen seien durch die Corona-Pandemie verursacht.

Frank meinte, dass man sich zuerst einmal die Unterlagen des Vereins vorlegen lassen sollte, aus welchen ein Vergleich mit dem Vorjahr ersichtlich sein solle und auch, welche Einnahmen weggebrochen seien. Dies wäre notwendig für eine faire Entscheidung, die man ja auch auf andere Vereine anwenden könnte. Hanna Hofmann ergänzte hierzu, dass der Verein monatliche Auslagen von 300 Euro hätte.

Kundmüller: Es soll nicht um Investitionskosten gehen

Frank Fella meinte, dass diese Notlage sicherlich genauso den VfR Hermannsberg-Breitbrunn treffe. Manfred Wolf verwies darauf, dass die großen Vereine jährliche Zuschüsse von der Gemeinde bekämen. Man sollte sehen, inwieweit die Vereine von Corona betroffen sind. Auch die Kirche werde sicherlich Probleme bekommen. Georg Kundmüller war es wichtig, dass es nur um Corona gehen sollte und nicht um Investitionskosten der Vereine. Diese seien etwas ganz anderes. Thomas Schlee meinte, dass die zwei größten Vereine auch die höchsten laufenden Kosten hätten, aber es gebe auch noch andere Vereine.

Stefan Greul, selbst Vorstandsmitglied beim VfR Hermannsberg, schlug vor, dies nicht rückwirkend zu sehen, sondern darauf zu schauen, was in den kommenden Monaten auf die Vereine zukomme. Hieraus sollte man eine Grundlage erarbeiten für die Vereine und wie man das Ganze angehen könne. Den Antrag des SC Lußberg-Rudendorf stellte man deswegen zurück. Bürgermeisterin Frank legte Wert auf die Feststellung, dass man die betroffenen Vereine unterstützen und Hilfe geben wolle. Hierzu müssten sie aber Unterlagen mit Einnahmen und Ausgaben vorlegen.

Fischwasser der Lauter neu verpachtet

Bestätigt wurden die beiden Kommandanten für Breitbrunn, Andreas Fösel (Erster Kommandant) und Dietmar Reinwand (Zweiter Kommandant), der binnen eines Jahres den Lehrgang „Leiter einer Feuerwehr“ noch mit Erfolg ablegen muss. Außerdem wurde das Fischwasser der Lauter neu verpachtet. Bis zum Ende der Gebotsfrist war nur ein Angebot eingegangen und so erhielt der Sportanglerverein Kirchlauter/Neubrunn ab 1. Januar 2021 das Fischereirecht zu einem jährlichen Pachtzins von 150 Euro auf zehn Jahre. Einer Bauvoranfrage auf Bau eines Toskanahauses im Kirchweg wurde keine Zustimmung erteilt, weil es mit Obergeschoss gebaut werden soll und dabei die Traufhöhe in größerem Umfang überschritten wird.

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