Stettfeld

Der Kindergartenumbau in Stettfeld  beginnt frühestens 2022

Blick auf den Kindergarten von Stettfeld, der um- und angebaut werden soll.
Foto: Günther Geiling | Blick auf den Kindergarten von Stettfeld, der um- und angebaut werden soll.

Das Thema Kindergarten bewegt den Gemeinderat von Stettfeld schon seit einigen Jahren und auch in der Jahresabschlusssitzung stand es wieder im Mittelpunkt. Nachdem man seit Kurzem glaubte, sich mit der Planung und Umsetzung auf der Zielgeraden zu befinden, musste das Gremium nun erneut ein Architekturbüro auswählen und dieses mit der Planung beauftragen.  „Wir werden das Jahr 2021 zur Planung und Genehmigung benötigen. Sicher können wir nicht vor Frühjahr 2022 mit dem Bau beginnen“, meinte Erster Bürgermeister Alfons Hartlieb (CSU) zum weiteren Ablauf.

Wir werden das Jahr 2021 zur Planung und Genehmigung benötigen. 
Alfons Hartlieb (CSU), Erster Bürgermeister Stettfeld

Für die Maßnahme hatte es schon eine Absprache mit einem Bamberger Architekturbüro gegeben und man wollte eigentlich in der Sitzung den Vertrag mit dem Planer absegnen. Das Planungsbüro hatte nun aber kurzfristig mitgeteilt, dass es aus Zeitgründen diese Maßnahme doch nicht ausführen könne. Davon waren einige Gemeinderäte nicht angetan. Werner Rümer (DG) bemängelte, dass vorab dass der Bauausschuss nicht einbezogen worden war. Peter Frankenstein (CSU) kritisierte, „dass wir nun schon jahrelang diskutieren und dann plötzlich immer wieder bei Null anfangen. In der Zwischenzeit hätten wir längst einen Neubau hingestellt.“ 

Der Kindergarten von Stettfeld ist aber in Trägerschaft des Kindergartenvereins und das spricht auch bei der Förderung die Diözese Würzburg mit. Doris Simon (CSU) erinnerte daran, dass schon der Bauausschuss und auch der Gemeinderat vor Ort über dieses Projekt unterrichtet worden seien und auch bei zahlreiche Besprechungen Kindergartenverein, Vorstandsmitglieder und Erzieherinnen eingebunden waren. 

Auftrag geht jetzt an ein Architekturbüro aus Schweinfurt

Bürgermeister Alfons Hartlieb erläuterte. „Wir hatten schon 2016 eine Zusage von der Regierung mit einer entsprechenden Förderzusage und wären jetzt fertig, wenn nicht Einwände gekommen wären. In der Zwischenzeit hätten sich die Planungen geändert und sei man bei einer ganz anderen Kostensumme angekommen. Und jetzt hat das Architekturbüro mitgeteilt, dass es nicht in der Lage sei, das Projekt zeitnah umzusetzen.“  Es gehe heute also einzig und allein nur um die Beauftragung eines neuen Architekten.

Hierzu hatte er Gespräche geführt und präsentierte das Architekturbüro Pollach aus Schweinfurt, das leistungsfähig sei und das Projekt zeitnah planen und durchführen könne. Mit dem Büro habe es auch zusammen mit dem Trägerverein ein Gespräch gegeben und man sei von den Referenzen mit Schul- und Kindergartenbauten überzeugt. So hob dann der Gemeinderat den Vertrag mit dem Architekturbüro aus Bamberg wieder auf und beauftragte das Architekturbüro Pollach einstimmig mit der Planung des Auftrages bis zur Leistungsphase III.

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