Familie pflegt jüdischen Friedhof

Uta Albert und ihre Familie kümmern sich um den jüdischen Friedhof in Kleinsteinach. Dreimal im Jahr muss beispielsweise gemäht werden. Aber auch sonst gibt es allerhand zu tun.
Verwitterte Grabsteine: Hier ist nichts mehr zu retten.FOTO: Beate Dahinten
| Verwitterte Grabsteine: Hier ist nichts mehr zu retten.FOTO: Beate Dahinten

Einen jüdischen Friedhof zu pflegen, das heißt mehr als nur Gras mähen – in vielerlei Hinsicht. Um einen der größten im Landkreis Haßberge kümmert sich Uta Albert zusammen mit Ehemann Karl und Sohn Jürgen. Über 12 000 Quadratmeter umfasst der ehemalige Zentralfriedhof für den Haßfurter Bereich in Kleinsteinach. Das Gerät neben dem schwarzen Grabstein hat gerade Pause. Es sieht ein bisschen aus wie ein Rasenmäher, dient aber zum Mulchen. In den unebenen und unterschiedlich breiten Reihen zwischen den Gräbern im neueren Teil leistet der Mulcher wertvolle Dienste, zumal er sich dank der großen Räder gut ...

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung