„Gebraut in Unfinden“

(sh) Rauch stieg aus dem Schlot, der Sudkessel wurde früh morgens in Betrieb genommen – und einige der älteren Unfindener erinnerten sich ein klein wenig an die „gute alte Zeit“. Erstmals seit über 50 Jahren braute am Samstag ein Braumeister in Unfinden wieder Bier. Mit viel persönlichem Einsatz hatten die Unfindener ihre alte Brauerei wieder auf Vordermann gebracht. In drei Wochen dürfen sich nun 40 Abnehmer auf ihr erstes Heimatbier freuen.
Vorsitzender Christian Hey war unermüdlicher Motor des Fördervereins Brauhaus Unfinden. Auch beim Brauen half er am Samstag fleißig mit.
Foto: FOTOs (3) snater | Vorsitzender Christian Hey war unermüdlicher Motor des Fördervereins Brauhaus Unfinden. Auch beim Brauen half er am Samstag fleißig mit.

Wann in Unfinden das Brauhaus gebaut und mit dem Bierbrauen begonnen wurde, das ist nicht sicher bekannt. Dass aber bis ungefähr 1960 im Brauhaus in Unfinden Bier gebraut wurde, das wussten die älteren Üfelder noch, die beim ersten Bierbrauen in Unfinden nach über 50 Jahren dabei waren. Der ehemalige Bürgermeister Ernst Geuß erinnert sich noch daran, dass das Brauen damals ein richtiges Fest fürs ganze Dorf war. Braumeister kommt zum Essen Nachbarschaftshilfe war angesagt, es wurde geholfen, um das Bier in Butten nach Hause zu tragen. Zehn Hektoliter waren es seinerzeit, die im Jahr gebraut wurden, und ...

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung