Gädheim

Gemeinderat Gädheim: Friedhofssatzung wurde angepasst

Für sein Wirken als Gemeinderat in Gädheim erhielt Udo Knauer (links) eine Urkunde des bayerischen Innenministers Joachim Hermann, die durch Bürgermeister Peter Kraus überreicht wurde.
Foto: Christian Licha | Für sein Wirken als Gemeinderat in Gädheim erhielt Udo Knauer (links) eine Urkunde des bayerischen Innenministers Joachim Hermann, die durch Bürgermeister Peter Kraus überreicht wurde.

Der Gemeinderat Gädheim hat in seiner jüngsten Sitzung die Friedhofssatzung geändert, die für alle drei Gemeindeteile gilt. Durch die immer mehr werdenden Urnenbestattungen gab es in den letzten Jahren Diskussionen mit den Bestattungsunternehmen in Bezug auf die Beschaffenheit einer Urne, die in einer Erdbestattung beigesetzt wird. Bislang gab es hierzu in der Friedhofssatzung keine Angaben, aus welchem Material diese Urnen zu bestehen haben. Das wurde nun in der neuen Satzung, gültig ab 1. März 2021, ergänzt. In Urnengräbern, also bei einer Erdbesattung, dürfen nur kompostierfähige und innerhalb der Ruhefrist abbaubare Urnen beigesetzt werden, heißt es nun dort. Die Ruhefristen betragen in allen Friedhöfen der Gemeinde 20 Jahre für Sargbestattungen und zehn Jahre für Urnenbestattungen.

Geehrt wurde Gemeinderat Udo Knauer, der seit 18 Jahren für die Freie Wählergemeinschaft Gädheim einen Sitz im Gremium inne hat. Bürgermeister Peter Kraus überreichte ihm im Namen des bayerischen Innenministers Joachim Hermann eine Urkunde, mit der Knauers langjähriges verdienstvolles Wirken in der kommunalen Selbstverwaltung gewürdigt wird.

Für die Kanalsanierung in Ottendorf am Mönchshang gab Bürgermeister Peter Kraus die Planungen bekannt. Beginn der Maßnahme soll in der Woche nach Ostern sein. Die Dauer der Maßnahme ist mit circa zwölf bis 15 Wochen angesetzt, wonach der Bautrupp im Anschluss direkt weiter in die Hauptstraße nach Gädheim geht.

Gemeindewald erwirtschaftet Überschuss

Das Ergebnis des Gemeindewaldes sieht für das Jahr 2020 insgesamt 19 228,04 Euro Einnahmen und 18 078,02 Euro Ausgaben vor. Somit ergibt sich ein Überschuss in Höhe von 1150,02 Euro. Seit dem Jahr 2010 konnte aus dem Gemeindewald ein Überschuss in Höhe von insgesamt knapp über 81 000 Euro erwirtschaftet werden.

Das Regionalbudget 2021 der Allianz Main und Hassberge wurde ausgewertet und von der Jury die einzelnen Projekte bereits bewertet. Die Projekte "Sitzbank", "Bestuhlung alte Schule Ottendorf" und "Pflaster und Gestaltung des Vorplatzes in Greßhausen", die die Gemeinde Gädheim einrichte, wurden genehmigt. Aktuell wartet die Gemeinde auf die Unterlagen, damit mit den Projekten begonnen werden kann. Diese müssen bis Mitte September diesen Jahres abgeschlossen sein, um die Förderung zu erhalten. Die Beschaffung von Defibrillatoren wird aktuell über ein anderes Förderprogramm geprüft.

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