Hofheim

Hofheim: Im Krankenhaus arbeiten jetzt die Veterinäre des Landratsamtes

Der Bauausschuss des Landkreises besichtigte die umgebauten Räumlichkeiten im ehemaligen Hofheimer Krankenhaus. Architekt Jürgen Bergmann (rechts) erklärt hier Landrat Wilhelm Schneider (Zweiter von rechts) und den Ausschussmitgliedern den Umfang der Arbeiten in der neuen Zulassungsstelle. 
Foto: Christian Licha | Der Bauausschuss des Landkreises besichtigte die umgebauten Räumlichkeiten im ehemaligen Hofheimer Krankenhaus.

Der Umbau in Obergeschoss und Keller des ehemaligen Krankenhauses in Hofheim ist abgeschlossen. Der Bauausschuss des Kreises mit Landrat Wilhelm Schneider an der Spitze besichtigte am Donnerstag die neuen Räumlichkeiten. Das Veterinäramt mit Verbraucherschutz und Lebensmittelüberwachung ist schon eingezogen. Demnächst folgen die Zulassungsstelle und die Geschäftsstelle des Naturparks Haßberge. Schon jetzt erinnert nichts mehr daran, dass hier einst Patientenzimmer und Behandlungsräume untergebracht waren. 

Über 100 Jahre Baugeschichte des Gebäudes waren schon eine kleine Herausforderung, wie Architekt Jürgen Bergmann aus Eichelsdorf anmerkte. Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit ist der neue Trakt nun fertig. Es war keine Eile geboten, denn die jetzigen Institutionen hatten ja schon Büros an anderer Stelle, so Bergmann. Auch seien die Planungen zwischendurch erweitert worden.

Der Keller kam dann noch dazu

Anfänglich mit einer Fläche von 553 Quadratmeter geplant, sind es dann inklusive Keller insgesamt 1074 Quadratmeter geworden. Dennoch halten sich die Baukosten in Grenzen. Von ursprünglich 793 000 Euro (ohne Keller) auf jetzt 880 000 Euro, jeweils zuzüglich der Baunebenkosten in Höhe von 150 000 Euro. Bauherrenvertreter Ralf Röckelein-Sarré vom Hochbauamt des Landkreises bestätigte eine sehr gute, reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Unter anderem in der neuen Zulassungsstelle konnten sich die Ausschussmitglieder ein Bild der zukünftigen Arbeitsbedingungen der Landkreis-Angestellten machen. Die Nasszellen der ehemaligen Patientenzimmer sind weg, stattdessen füllt jetzt eine moderne Bürolandschaft mit LED-Beleuchtung und Schallschutzdecke den Raum.

Reduzierung von zwei auf einen Standort

Ein Stück weiter wird die Trichinen-Untersuchungsstelle des Veterinäramtes ihre Heimat finden. Wildschwein, Dachs und alle Wildtierarten, die Träger von Trichinen sein können, unterliegen einer amtlichen Untersuchung. Ohne diese darf das Wild nicht in Verkehr gebracht werden. Die bisher angemieteten Räume in Pfarrweisach und Haßfurt waren renovierungsbedürftig und so bot es sich an, in Hofheim eine zentrale Stelle für den gesamten Landkreis einzurichten.

Sammelweg für die Proben aus dem Steigerwald

Für die Proben-Anlieferer aus dem Steigerwald hat sich ein Fleischbeschauer aus Unterhohenried bereiterklärt, bei sich zu Hause die Proben anzunehmen und entsprechend weiterzuleiten, um die Wege zu verkürzen. Außerdem freut sich das Veterinäramt mit dem Raum der ehemaligen Krankenhauskapelle viele Quadratmeter zur Verfügung zu haben, die für Besprechungen oder auch zur Einrichtung eines Lagezentrums gut geeignet sind.

Im Anschluss an die Besichtigung folgte eine nichtöffentliche Sitzung, in der die Vergabe von Reinigungsleistungen beschlossen wurde. Im Vorfeld erklärte Landrat Wilhelm Schneider für die Presse, dass ein Eilantrag der ödp eingegangen sei. Dieser bezieht sich darauf, nur noch Firmen den Zuschlag zu erteilen, die möglichst mit ökologischen Reinigungsmitteln arbeiten. Der Landrat merkte an, dass dies für die laufende Ausschreibung nicht mehr umsetzbar sei. Jedoch hätten die Bieter im Vorfeld erklärt, je nach Firma zumindest 80 bis 95 Prozent ökologische Reinigungsmittel einzusetzen.

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