(cr) In geistiger Frische feierte Maria Dümpert (Foto Christiane Reuther) im Bayernstift in Haßfurt ihren 90. Geburtstag.
Als Maria Dobisch erblickte sie am 16. November 1919 in Mühlbach, im Kreis Eger, im heutigen Tschechien, das Licht der Welt. In ihrem Heimatort besuchte sie die Grundschule und wechselte anschließend an die Klosterschule in Eger, wo sie eine Ausbildung zur Kindergärtnerin absolvierte. Sie übte ihren Beruf an mehreren Orten aus, bevor sie im Jahre 1941 eine Stelle in Königsberg antrat. Dort lernte sie auch ihren Ehemann Ludwig kennen.
Nach der Heirat und der Geburt ihres Sohnes Peter arbeitete sie als Geschäftsfrau, wo sie sich mit der Herstellung orthopädischer Lederwaren im eigenen Geschäft vertraut machte. Beim Roten Kreuz in Königsberg war sie lange Jahre ehrenamtlich tätig und leitete Kurse für häusliche Krankenpflege.
In ihrer Freizeit beschäftigte sich Maria Dümpert über viele Jahre mit Weihnachtsbasteleien und gestaltete Plakate.
Nach dem Tod des Ehemanns im Jahr 1982 lebte sie noch bis vor drei Jahren in ihrer eigenen Wohnung in Königsberg. Ihren Lebensabend verbringt die Jubilarin nun im Bayernstift in Haßfurt.
„Ich fühle mich sehr wohl hier“, sagte Maria Dümpert an ihrem Ehrentag. Auch heute versäumt sie es nicht, fleißig die Gottesdienste im Seniorenstift zu besuchen.
Neben Sohn Peter gratulierten der Jubilarin drei Enkelkinder und zwei Urenkelkinder zum Geburtstag. Für den Landkreis überbrachte der stellvertretende Landrat Bernhard Ruß, für die Stadt Haßfurt der dritte Bürgermeister Reiner Schuster und für die katholische Pfarrgemeinde Diakon Manfred Griebel ihre Glückwünsche.