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RÜGHEIM: Klezmer und jiddische Lieder

RÜGHEIM

Klezmer und jiddische Lieder

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    „Schmitts Katze“: Das Quartett spielt am Freitag Klezmer und jiddische Lieder im Schüttbau Rügheim.
    „Schmitts Katze“: Das Quartett spielt am Freitag Klezmer und jiddische Lieder im Schüttbau Rügheim. Foto: Foto: Schüttbau

    (vm) Klezmer und Jiddische Lieder präsentiert das Quartett „Schmitts Katze“ am Freitag, 8. Oktober, ab 20 Uhr im Schüttbau Rügheim.

    Klezmermusik ist das Ertasten der Welten zwischen West und Ost. Der Zuhörer wird mit melancholischen und fröhlichen jiddischen Liedern entführt in die dunklen, fernen Shtetl, die jüdischen Quartiere in Osteuropa. Dann taucht er in das brodelnde Vielvölkergemisch des 19. Jahrhunderts, wo jiddische Musiker vor allem zu Hochzeiten aufspielen und virtuos nächtelang ein berauschtes Publikum beglücken. Klarinette, Geige, Mandoline und Kontrabass steigern sich in immer ausgelassenere Melodien.

    Einen weiteren Teil widmen die Musiker der Klezmermusik der westlichen Welt, also Amerika. Hierhin flohen die Juden vor Hunger, Verelendung und dann der Shoa. Die alten Traditionen konnten hier weiterleben. Im Dickicht der Städte spickten sie ihre alten Melodien in jiddischen Kabarettshows am Broadway mit Swing- und Jazz-Elementen.

    „Schmitts Katze“, das sind: Matthias Grob (Klarinette, Gesang), Marcel Largé (Gesang, Mandoline, Gitarre), Christian Hartung (Gesang, Geige, Gitarre) und Armin Griebel (Kontrabass, Gesang). Mehr Infos unter: www.schmittskatze.de

    Der Eintritt kostet: 15 Euro an der Abendkasse, zwölf Euro im Vorverkauf und zehn Euro für Disharmonie-Mitglieder.

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